Interview

Sabrina Funke
„Viele positive Anregungen von verschiedenen Seiten bereicherten meine Dissertation“

Sabrina Funke war von 15.09.05 bis 14.09.08 Stipendiatin des GrK 1172. Nach ihrem Biochemie Studium an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt a. M. blieb die am 03.05.1981 in Köln Geborene im Großraum Frankfurt, um sich dort der Forschung auf dem Gebiet der Gentherapie zu widmen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Buchholz fertigte sie im Fachgebiet virale Gentransfer-Arzneimittel des Paul-Ehrlich-Instituts in Langen ihre Doktorarbeit mit dem Titel „Zielgerichteter Zelleintritt lentiviraler Vektoren“ an und führt dieses Thema seit dem 01.01.09 als Postdoc in der gleichen Arbeitsgruppe fort.

Wie bist Du auf das GrK 1172 aufmerksam geworden?

Ich bin durch die Homepage des Georg-Speyer-Hauses auf das GrK 1172 aufmerksam geworden als ich dort nach offenen Doktorandenstellen gesucht habe.

Was war Ausschlag gebend für Deine Bewerbung beim GrK 1172?

Ich fand die Idee sehr interessant, dass man auch noch während seiner Doktorarbeit weiterführende Seminare und Kurse besucht, die einem eine breite Ausbildung auf dem Feld der biologischen Arzneimittelentwicklung ermöglichen. Des Weiteren gefiel mir, dass in dem GrK 1172 so viele unterschiedliche Gruppen von der Universität Frankfurt, dem Georg-Speyer-Haus und dem Paul-Ehrlich-Institut vereint sind. Natürlich war auch ein entscheidender Faktor, dass sehr interessante Projekte angeboten wurden.

Mit welchen Erwartungen bist Du in das Programm gegangen?

Ich habe erwartet, dass ich einen breiten Einblick in das Feld der biologischen Arzneimittelentwicklung erhalte, der über das eigene Projekt hinausgeht. Des Weiteren habe ich mir erhofft, einfach in Kontakt zu Doktoranden verschiedenster Arbeitsgruppen zu kommen und leicht Erfahrungen austauschen zu können.

Haben sich Deine Erwartungen im Laufe der Doktorarbeit erfüllt?

Ja.

Hast Du die GrK-Veranstaltungen sowie die Interaktion mit den anderen Graduierten als anregend empfunden?

Ja, besonders der Kontakt zu den verschiedenen Arbeitsgruppen und die fruchtbaren Diskussionen mit meinen Co-Betreuern und den anderen Doktoranden während der „Research Meetings“ und „Summer School“ habe ich als sehr hilfreich und anregend empfunden.

Hat Deiner Meinung nach die wissenschaftlich Arbeit im Rahmen der Promotion von der Einbettung in das GrK profitiert?

Ja, weil auf diese Weise viele positive Anregungen von verschiedenen Seiten, besonders von den Co-Betreuen, kamen, die mein Doktorarbeitsprojekt bereichert haben.

Hatte Deine Teilnahme am Programm des GrK 1172 positiven Einfluss auf Deine weitere Karriereplanung?

Ich arbeite jetzt als Postdoc in der gleichen Arbeitsgruppe, in der ich meine Doktorarbeit innerhalb des GrKs durchgeführt habe. Aus diesem Grund kannte mein Chef mich und meine Arbeitsweise natürlich schon, so dass die Teilnahme am GrK wahrscheinlich nicht der ausschlaggebende Punkt für meine Postdoc-Anstellung war.

Wodurch unterscheidet sich Deine jetzige Arbeit von der Forschung innerhalb des GrK 1172?

Ich führe die Forschung meiner Doktorarbeit als Postdoc innerhalb der gleichen Arbeitsgruppe fort und natürlich bestehen die Kontakte, die man innerhalb des GrKs geknüpft hat noch, so dass sich meine jetzige Arbeit nicht wesentlich von der innerhalb des GrKs unterscheidet.

Was möchtest Du Doktoranden oder Interessierten mit auf den Weg geben?

Eine Doktorarbeit innerhalb des GrKs ist zwar mit mehr Arbeit verbunden, aber es lohnt sich.