Interview

Melanie Kremer
„Das GrK 1172 fördert die eigene Forschung“

Melanie Kremer war von 2005 bis 2009 Stipendiatin des GrK 1172. Nach ihrem Biologie Studium an der Johann Wolfgang von Goethe – Universität in Frankfurt widmete sie sich der Krebs-Forschung. In der Gruppe von Prof. Dr. Barbara Schnierle im Paul-Ehrlich-Institut in Langen promovierte sie mit einer Arbeit über die „Erforschung neuer experimenteller Therapien des kutanen T-Zell-Lymphoms“ und begann wenig später in der Forschungsgruppe von Prof. Dr. Gerd Sutter im Paul-Ehrlich-Institut in Langen, wo sie die Schutzwirkung und den zugrundeliegenden Mechanismus des modifizierten Vaccinia Virus Ankara (MVA) als Pockenimpfstoff der nächsten Generation untersucht.

Wie bist Du auf das GrK 1172 aufmerksam geworden?
Prof. Dr. Barbara Schnierle machte mich auf das GrK 1172 aufmerksam.

Was war Ausschlag gebend für Deine Bewerbung beim GrK 1172?
Die zusätzliche Ausbildung und Betreuung im GrK 1172 hörten sich vielversprechend an.

Mit welchen Erwartungen bist Du in das Programm gegangen?
Durch die angebotenen Kurse und Vorlesungen wollte ich mein Wissen erweitern und Einblick in weitere Forschungsbereiche erhalten. Außerdem habe ich eine sehr gute Betreuung meiner Doktorarbeit erwartet.

Haben sich Deine Erwartungen im Laufe der Doktorarbeit erfüllt?
Der Austausch mit den anderen Stipendiaten und die angebotenen Kurse ermöglichten es mir meinen Horizont zu erweitern. Die zusätzliche Betreuung im GrK 1172 förderte meine Arbeit.

Hast Du die GrK-Veranstaltungen sowie die Interaktion mit den anderen Graduierten als anregend empfunden?
Die Veranstaltungen und Interaktionen mit den anderen Graduierten unterstützte mich in meiner eigenen Forschung und ermöglichte es mir zusätzliche Aspekte in der Forschung kennenzulernen.

Hat Deiner Meinung nach die wissenschaftliche Arbeit im Rahmen der Promotion von der Einbettung in das GrK profitiert?
Ich konnte durch ein größeres Hintergrundwissen und den Einblick in andere Forschungsbereiche zusätzliche Aspekte in meine Forschung einbringen und diese so fördern.

Hatte Deine Teilnahme am Programm des GrK 1172 positiven Einfluss auf Deine weitere Karriereplanung oder auch die Job-Zusage?
Durch die Teilnahme am GrK 1172 lernte ich in andere Forschungsgebiete einzublicken und verschiedene Aspekte zu übertragen. Dadurch fiel es mir leicht, mich in mein neues Thema einzuarbeiten und konnte viel, was ich während meines Stipendiums gelernt habe, mit einbringen.

Wodurch unterscheidet sich Deine jetzige Arbeit von der Forschung innerhalb des GrK 1172?
In meiner jetzigen Arbeit beschäftige ich mich mit der Erforschung neuer Impfstoffe für verschiedene Erkrankungen. Somit arbeite ich weiterhin in einem Forschungsbereich, der sehr anwendungsbezogen ist. In meiner Doktorarbeit habe ich mich mit Krebsforschung beschäftigt, während ich nun virologisch und immunologisch arbeite.

Was möchtest Du Doktoranden oder Interessierten mit auf den Weg geben?
Das GrK 1172 bietet die Möglichkeit sich weiterzubilden, fördert somit die eigene Forschung und man wird zusätzlich von den anderen Stipendiaten unterstützt. Außerdem kann man sehr förderliche Kontakte knüpfen, die auch nach der Zeit im GrK 1172 erhalten bleiben können.