Interview

Hayat Mahmud
„Meine Erwartungen haben sich mehr als erfüllt“

Hayat Mahmud war von 09.2005 bis 09.2007 Stipendiatin des Grk 1172. Nach ihrem Biologie Studium an der Goethe-Universität kam die gebürtige Äthiopierin nach Frankfurt, um sich dort der Forschung zu widmen. In der Gruppe von Prof. Winfried Wels, im Georg-Speyer-Haus promovierte sie mit einer Arbeit über die Entwicklung tumorspezifischer Antikörperfusionsproteinen und begann wenig später in der III. Med. Klinik und Polyklinik Mainz, in der Abteilung „Experimentelle und Translationale Onkologie“, wo sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Krebsforschung tätig ist.

Wie bist Du auf das GrK 1172 aufmerksam geworden?
Ich war bereits als Doktorandin im Georg-Speyer-Haus tätig und wurde von meinem Supervisor auf das Grk 1172 aufmerksam gemacht.

Was war Ausschlag gebend für Deine Bewerbung beim GrK 1172?
Das interessante Angebot an Kursen, die Promotionsbegleitend stattfanden.

Mit welchen Erwartungen bist Du in das Programm gegangen?
Ein breit gefächertes Wissen zu erlangen, welches mich beruflich und persönlich weiter bringt.

Haben sich Deine Erwartungen im Laufe der Doktorarbeit erfüllt?
Meine Erwartungen haben sich mehr als erfüllt. Zusätzlich zu den wissenschaftlichen Beiträgen konnte ich von den persönlichen Kontakten mit den anderen Doktoranden profitieren.

Hast Du die GrK-Veranstaltungen sowie die Interaktion mit den anderen Graduierten als anregend empfunden?
Ja, durch die GK-Veranstaltungen und die Diskussionen mit den Graduierten hat man die eigene Arbeit aus einem anderen Blickpunkt betrachtet, was oft bei der Problemlösung hilfreich war.

Hat Deiner Meinung nach die wissenschaftlich Arbeit im Rahmen der Promotion von der Einbettung in das GrK profitiert?
Ja, man hat vielfältige Methoden kennen lernen dürfen und dadurch Anregungen für die Eigene Arbeit erhalten.

Hatte Deine Teilnahme am Programm des GrK 1172 positiven Einfluss auf Deine weitere Karriereplanung oder auch die Job-Zusage?
Ich denke schon. Ich bin weiterhin im Bereich „drug development“ tätig. Da das GK-Programm genau diesen Bereich abdeckte, kann ich mir vorstellen, dass dies auf die Job-Zusage einen positiven Einfluss hatte.

Wodurch unterscheidet sich Deine jetzige Arbeit von der Forschung innerhalb des GrK 1172?
Als wissenschaftliche Mitarbeiterin geht es weniger darum eine Ausbildung zu absolvieren, sondern das während der Promotion erlangte Wissen sinnvoll einzusetzen, um Projekte voranzutreiben bzw. Nachwuchswissenschaftler (Doktoranden) zu unterstützen.

Was möchtest Du Doktoranden oder Interessierten mit auf den Weg geben?
Die Angebote des GrK-Programms zu nutzen und so viel wie möglich mitzunehmen, auch wenn es einem manchmal zuviel erscheint. Die Mühe lohnt sich.