Erneut für Summer School in Aigen die Koffer gepackt


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10. – 13. September 2008


Auch in diesem Jahr haben die Stipendiaten des GRK1172 wieder einmal die Koffer gepackt, um in dem in den österreichischen Alpen gelegenen Örtchen Aigen zu tagen. Zeitgleich hatte sich das internationale Graduiertenkolleg Eicosanox auf denselben Weg begeben, um einen kollegübergreifenden Austausch auf hohem Niveau zu ermöglichen. Das gemeinsame Tagen hatte sich bereits im Vorjahr bewährt und wurde von Professor Dorothee von Laer erneut angeregt. Der Austausch unter den weltweit angereisten Stipendiaten und Wissenschaftlern barg nicht nur hitzige Diskussionen sondern vor allem fruchtbare Erkenntnisse, die jeder mit in sein Labor nehmen konnte.

Auf direktem Wege

Doch nicht nur kollegübergreifend schien der Austausch rege. Auch innerhalb des GK1172 wurde debattiert, diskutiert, formuliert. Und das auf direktem Wege, denn anders als im Vorjahr hatte das Putterer Schlössl am wärmsten Alpensee Österreichs das Dachgeschoss geräumt und zum Tagungsraum umfunktioniert. Mit Erfolg, denn durch kurze Wege hatten Stipendiaten wie auch Professoren mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben: Forschung und Freizeit. Erleichternd für alle Beteiligten war auch das Meeting des Thesis Committees, welches ebenfalls im Schlössl stattfinden konnte.





Highlight im Terminkalender

Die Summer School in Aigen ist auch in diesem Jahr zum vollen Erfolg geworden und bildet mittlerweile das Highlight im studentischen Terminkalender. Denn nirgends sonst ist es für die Stipendiaten möglich, qualitativ hochwertige Diskussionen mit führenden Forschern zu führen, die man sonst lediglich bei einem Vortrag hören und dann wieder verschwinden sehen kann. Oft erfolgt ein „Wiedersehen“ meist nur in schriftlich fixierter Form, nämlich wenn eine neue Publikation erscheint. Hier ist es nun möglich mit eben diesen Leuten in den Dialog zu treten. Diesmal waren die Gastsprecher Rolf Marschalek (Frankfurt; „Pathomechanismen und neue Therapieansätze in der Leukämie“), Albrecht Müller (Würzburg; „Ethical Issues and New Developments in Stem Cell Research“) und Charles Coutelle (London; „Gene Therapy of Genetic Disorders“) mit von der Partie im Putterer Schlössl und standen den GrK1172-Stipendiaten mit Rat und Tat zur Seite.

Neues Konzept aufgegangen

Das von den Professoren neu überdachte Konzept der Summer School mit mehr Freiraum für ungezwungene Diskussionen in lockerer Atmosphäre und mehr Freizeit ging auf. Eine entspanntere Stimmung machte sich unter den Teilnehmern breit und ließ Raum für reflektierende Gespräche und Gedanken, sowie daraus resultierenden frischen Ideen.
Einmal mehr hätten sich Studenten wie auch Professoren gefreut, wenn die Zeit im Schlössl noch einmal hätte zurückgedreht werden können. Doch es half nichts. Mit gepackten Koffern ging es nach vier Tagen wieder zurück in die Rhein-Main-Metropole Frankfurt.