Ausländische GRK1172 Stipendiaten erkunden Mainz


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11. Oktober 2008


Entdeckergeist geweckt:
Ausländische GRK1172 Stipendiaten erkunden Mainz

Praxisbezogenheit war von Beginn an das Erfolgsrezept des GRK1172-Deutschkurses. Nun war es ein weiteres Mal an der Zeit für die Praktizierung der Sprache außerhalb der gewohnten Umgebung.

Mainz als Ziel

Die in unmittelbarer Nähe zu Frankfurt liegende und mit dem Semesterticket der Uni Frankfurt kostenlos erreichbare rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz bot ein optimales Ziel für die ausländischen GRK1172-Stipendiaten, von denen fast keiner die Stadt kannte.

Viele Highlights

Nicht nur als Landeshauptstadt und Universitätsstadt stellt Mainz ein gutes Ausflugsziel dar. Auch die historisch bedeutenden




Sehenswürdigkeiten wie der Mainzer Dom, der wichtiger Anlaufpunkt der säkularen und religiösen Mächte war, die Chagall-Fenster, die die einzige Kooperation des jüdischen Künstlers Marc Chagall mit der katholischen Kirche in Deutschland nach 1945 war, der Bahnhof, der bei seiner Eröffnung Ende des 19. Jahrhunderts der größte Europas war, sowie eine komplett restaurierte Innenstadt, deren Ursprung bis ins 12. Jahrhundert reicht, fesselten die GRK1172-Doktoranden.

Großes Interesse

Die ursprünglich geplanten drei Stunden Stadtrundgang mit deutschsprachiger Führung entpuppten sich als zu kurz. Das Interesse an der Stadt und ihren rund 260.000 Einwohnern und der fröhlichen Art der Rheinländer wuchs mit jedem neu entdeckten Gebäude und jeder Anekdote vor allem zur bewegten Geschichte der Stadt seit Ausbruch des 2. Weltkrieges bishin zur fast kompletten Zerstörung und Teilung durch die Besatzermächte. Insgesamt acht Stunden verbrachte die Gruppe in Mainz und machte bereits gegen Ende des Tages neue Pläne für einen Stadtbesuch und weitere Städtereisen. Kultureller Entdeckergeist machte sich breit und scheint den GRK1172-Stipendiaten Deutschland ein weiteres Stück näher gebracht zu haben.